28.02.2019

Branchenverbände unterstützen Doppelmesse RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE

Acht führende Branchenverbände setzen ihr Engagement bei den Demomessen RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE, die vom 5. bis 7. September in der Messe Karlsruhe stattfinden, fort.

Verbände bereichern Messeprogramm

Acht führende Branchenverbände engagieren sich weiterhin bei den Demomessen RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE, die vom 5. bis 7. September in der Messe Karlsruhe stattfinden. Die Fachverbände beraten die Messeleitung mit ihrem Spezial-Know-how und bereichern das Messeprogramm durch ihre Unterstützung bei den Aktionsflächen im Freigelände der Messe. Dort demonstrieren Aussteller ihre Maschinen praxisnah in Aktion zu den Themen: Schrott & Metall, Holz & Biomasse sowie auf den beiden Musterbaustellen Straßen- und Wegebau sowie Kanalbau. Zudem können Aussteller ihre Produkte auch direkt am eigenen Stand live vorführen.

„Geeignete Maschinen für die Aufbereitung von Altholz können Messebesucher auf der Aktionsfläche Holz & Biomasse in praxisnaher Demonstration erleben“, sagt Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA.
„Geeignete Maschinen für die Aufbereitung von Altholz können Messebesucher auf der Aktionsfläche Holz & Biomasse in praxisnaher Demonstration erleben“, sagt Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA.

Demomessen profitieren von Unterstützung der Branchenverbände

Unter den Verbandspartnern ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der über 3.000 hauptsächlich mittelständische Unternehmen der Investitionsgüterindustrie vertritt und einer der größten Industrieverbände Europas ist.

Nach Einschätzung des Verbandes erwarten die Hersteller von Abfall- und Recyclingtechnik weiterhin gute Impulse von der Novellierung der Gewerbeabfallverordnung. Es würden steigende Altholzmengen erwartet – mitverantwortlich sei die Baukonjunktur, analysiert Naemi Denz, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des VDMA. „Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen an Altholz. Geeignete Maschinen für die Aufbereitung können die Messebesucher in Karlsruhe auf der Aktionsfläche Holz & Biomasse in Aktion erleben.“

Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, ist überzeugt, dass die Unternehmen der Branche noch mehr als bisher auf das Recycling setzen müssen. Um dieses Vorhaben umzusetzen und im Markt bestehen zu können, brauchen Recyclingbetriebe die entsprechende Anlagentechnik.
Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, ist überzeugt, dass die Unternehmen der Branche noch mehr als bisher auf das Recycling setzen müssen. Um dieses Vorhaben umzusetzen und im Markt bestehen zu können, brauchen Recyclingbetriebe die entsprechende Anlagentechnik.

Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) vertritt mehr als 880 mittelständisch geprägte Unternehmen der Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Er gehört von Anfang an zu den Partnerverbänden der RecyclingAKTIV.

Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock ist überzeugt, dass die Unternehmen der Branche noch mehr als bisher auf das Recycling setzen müssen. Der chinesische Importstopp und nicht zuletzt die gut bis sehr gut ausgelasteten Müllverbrennungsanlagen seien deutliche Marktsignale. Die Gewerbeabfallverordnung und das Verpackungsgesetz gäben hier eine klare gesetzliche Orientierung: „Um diese Vorgaben umzusetzen und im Markt bestehen zu können, brauchen Recyclingbetriebe die entsprechende Anlagentechnik. Die Doppelmesse RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE bietet die notwendige Orientierung, denn auf den Demonstrations- und Aktionsflächen kann man die hochmodernen Anlagen im Realbetrieb erleben“, erklärt Rehbock.

Ulrich Leuning, Geschäftsführer der BDSV: „Für unsere Recyclingbetriebe steigen die qualitativen Anforderungen unter anderem bezüglich Zerkleinerungs- und Separationstechnik.“
Ulrich Leuning, Geschäftsführer der BDSV: „Für unsere Recyclingbetriebe steigen die qualitativen Anforderungen unter anderem bezüglich Zerkleinerungs- und Separationstechnik.“

Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungs-unternehmen (BDSV) legt ein besonderes Augenmerk auf die Wiederverwertung von Metallschrott. Hier verlange die Industrie immer mehr hochwertige Rohstoffe: „Für unsere Recyclingbetriebe steigen die qualitativen Anforderungen unter anderem bezüglich Zerkleinerungs- und Separationstechnik. Die Sortenreinheit der Materialien steht an erster Stelle – nur so lassen sich hochwertige Kreisläufe sinnvoll schließen“, erklärt BDSV-Geschäftsführer Ulrich Leuning.

Die RecyclingAKTIV liefere Fachleuten einen schnellen Überblick über die neuesten technischen Entwicklungen. Die Maschinenleistung könne im praktischen Einsatz an den Ständen der Hersteller und Händler und auf der Aktionsfläche Schrott & Metall begutachtet werden. „Darüber hinaus veranstalten wir während der Doppelmesse unsere Landesgruppentagung Süd-West. Dabei diskutieren wir aktuelle Branchenthemen, darunter die umstrittene abfallrechtliche Einstufung von mit Kühlschmierstoffen behafteten Stahlspänen, die aktuell im Baden-Württembergischen Umweltministerium diskutiert wird“, kündigt Leuning an.

Neben dem VDMA, dem BDSV und dem bvse unterstützen der BRB, DA, QRB und VDM die RecyclingAKTIV mit ihrem Branchenwissen. Zudem kooperiert die Messe Karlsruhe weiterhin mit dem vorherigen Veranstalter, der Geoplan GmbH aus Iffezheim.

„Unsere beiden Demomessen profitieren stark vom weitreichenden fachlichen Engagement unserer Partner. Durch die enge Zusammenarbeit stellen wir sicher, dass unser Messeangebot aktuelle technische und gesetzliche Entwicklungen aufgreift und somit wichtige Markttrends abbildet“, erklärt Messe-Projektleiterin Claudia Nötzelmann. Damit seien die RecyclingAKTIV und die TiefbauLIVE auch im bauma-Jahr ein Pflichttermin für Fachkräfte und Entscheider.

Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM: „Beim Megatrend Digitalisierung sind Bauunternehmen mehr denn je gefordert, den Stand der Technik nicht zu verpassen und alle Mitarbeiter ständig zu schulen und weiterzubilden. Die Musterbaustelle zeigt, was heute schon möglich ist.“
Dieter Schnittjer, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des VDBUM: „Beim Megatrend Digitalisierung sind Bauunternehmen mehr denn je gefordert, den Stand der Technik nicht zu verpassen und alle Mitarbeiter ständig zu schulen und weiterzubilden. Die Musterbaustelle zeigt, was heute schon möglich ist.“

Enge Kooperation der TiefbauLIVE mit VDBUM

Der Partner im Tiefbau ist der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM), der die TiefbauLIVE einst konzipiert, ins Leben gerufen und veranstaltet hat. Der VDBUM wird erneut die fachliche Organisation, Ausgestaltung und Realisierung der beiden Musterbaustellen Straßen- und Wegebau sowie Kanalbau übernehmen, wo Maschinen, Wechselsysteme und Anbaugeräte entlang der realen Prozessschritte live vorgeführt werden.

Thema ist dabei natürlich auch der Megatrend Digitalisierung: „Die Musterbaustellen zeigen, was heute schon möglich ist bei der Maschinensteuerung, der Umfelderkennung und Warnung vor Hindernissen sowie bei der Dokumentation und Automatisierung von Arbeitsabläufen“, kündigt VDBUM-Vorstandsmitglied und -Geschäftsführer Dieter Schnittjer an. Die digitale Begleitung der Baustelle sei in vielen Ausschreibungen gefordert und werde in den nächsten Jahren auf jeder Baustelle zum Standard werden, prognostiziert Schnittjer.

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